Spendenstand am 20.10.2017: 168.387 €

Spendenbarometer

Lichtblicke für Kinder - Sierra Leone

Zum siebten Mal in Folge stellen Lions auch 2017 wieder ein großes kinderaugenmedizinisches Projekt beim RTL-Spendenmarathon vor. In Kooperation mit "Stiftung RTL - Wir helfen Kindern" engagieren Lions sich Jahr für Jahr seit 2011 in einem anderen Land, wo es an Behandlungsmöglichkeiten für Kinder fehlt.

Wenn bis zum Sendebeginn der Charity-TV-Gala "RTL-Spendenmarathon" im  November 2017 die Spendensumme von 500.000 Euro erreicht wird, verdoppelt die "Stiftung RTL - Wir helfen Kindern" diese Summe!

Lesen Sie hier alles zum Projekt:

- Die Projektplanung

- Drehreise für den Spendenmarathon

Bereits sechs Mal besuchten prominente Projektpaten unsere Projekte und stellten die Situation vor Ort und das Lions-Engagement zur Verbesserung der augenmediznischen Versorgung mit einem Film dem TV-Publikum vor. (Fotos: HDL, CBM, RTL)

Seit 2011 haben Lions mit je 500.000 Euro Spenden pro Jahr ein Gesamtprojektvolumen von 1,5 Millionen Euro für jedes einzelne Projekt erreicht. Möglich wird das durch die Verdoppelung aller bis Sendebeginn eingegangenen Spenden (bis 500.000 Euro) und durch weitere Zuschüsse des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Spenden Sie Lichtblicke!

Hilfswerk der Deutschen Lions e. V.
Frankfurter Volksbank eG
IBAN:    DE83 5019 0000 0000 3005 00
BIC:     FF VBD EFF

Stichwort: „Lichtblicke“

oder hier online spenden!

Lichtblicke - Die Projektplanung

Sierra Leone liegt an der westafrikanischen Küste und grenzt im Norden und Osten an Guinea, im Südosten an Liberia und ist im Westen vom atlantischen Ozean begrenzt. In Sierra Leone leben ungefähr 7 Millionen Menschen, viele davon in großer Armut. Das Land rangiert im Human Development Index der Vereinten Nationen auf Rang 181 von 188.

Blindheit vorbeugen und heilen ist möglich

In Sierra Leone gibt es schätzungsweise rund 3.500 blinde Kinder in der Altersgruppe bis 14 Jahre ungefähr 2-3 Mal so viele leiden unter Sehbehinderungen. Derzeit gibt es in Sierra Leone, ebenso wie in den Nachbarländern, keine speziellen medizinischen Einrichtungen für blinde und sehbehinderte Kinder. Die bestehenden chirurgischen Einrichtungen sind für Erwachsene geeignet, Kinder können hier aber nicht operiert werden.

Hier helfen wir!

Um in Sierra Leone effektiv und nachhaltig zu helfen, umfasst die Projektplanung für „Lichtblicke für Kinder“ den Aufbau eines pyramidalen Systems.

Die Planung umfasst auf tertiärer Ebene den Bau einer kompletten kinderaugenmedizinischen Station mit Operationssaal, Behandlungsräumen und Bettenstation am „Lowell & Ruth Gess Eye Hospital“ in der Hauptstadt Freetown.
Die neue Abteilung wird außerdem mit Geräten und Equipment ausgestattet, um blinde und sehbehinderte Kinder adäquat behandeln zu können. Da die Behandlung von Kindern auch an das medizinische Personal andere Anforderungen stellt, ist es wichtig, ein komplettes medizinisches Team speziell für die Behandlung von Kindern aus- und weiterzubilden. Daher sind auch Fort- und Weiterbildungen im Rahmen des Projektes vorgesehen.

Landesweit augenmedizinische Versorgung

Das Krankenhaus soll zukünftig das Zentrum der kinderaugenmedizinischen Versorgung in Sierra Leone sein, das nach Abschluss des Projekts durch ein neu aufgebautes Erfassungs- und Überweisungsnetz mit weiteren Kliniken und Gesundheitsstationen im Land verbunden sein wird.
Auf sekundärer Ebene wird ein Augenzentrum am Lunsar Hospital im Port Loko Distrikt eingerichtet, das neben der Versorgung einfacher Fälle vor allem für die Nachbehandlungen der Patienten verantwortlich sein wird. Somit brauchen auch Kinder wie Morlai und Mabinty nicht mehrere Male ins weit entfernte Freetown reisen. Auf primärem Level werden im Konadugu und im Bombali Distrikt Primary Eye Care Units (Einheiten zur augenmedizinischen Erstversorgung) errichtet. Diese leisten Low-Vision-Services (für stark sehbehinderte Menschen) und unterstützen die Arbeit mit Informationskampagnen.

Mehr Bewusstsein für Vorbeugung und Heilung

Aufklärungsarbeit und Informationskampagnen werden durchgeführt, um in der Bevölkerung die Behandlungsmöglichkeiten für Kinder zu bewerben und über Prävention und Behandlung – auch vor dem Hintergrund traditioneller Heilungsmethoden im Land – aufzuklären. Ziel ist es dabei auch, über Inklusion und Bildungsmöglichkeiten (Blindenschulen und inklusiver Unterricht) Wissen zu vermitteln.

Die fachliche Planung und Umsetzung des Projekts übernimmt unser langjähriger Partner, die Christoffel-Blindenmission (CBM).

Schenken Sie Lichtblicke!

Helfen Sie eine bessere Zukunft für die blinden und sehbehinderten Kinder in Sierra Leone zu ermöglichen und werben Sie für das Lichtblicke! Den Flyer zum Projekt können in unserem Webshop anfordern.
Hier geht´s zur Bestellung.

Drehreise in Sierra Leone

Standbild beim Filmdreh: HDL-Vorstandssprecher Heinz-Joachim Kersting, Dr. Moges Theshome, Mirja Boes und Dr. Irmela Erdmann (CBM) hoffen, dass die Baupläne bald Realität werden.

Besuch vor Ort zeigt großen Bedarf -
Drehreise mit Projektpatin Mirja Boes
in Sierra Leone

Auch in diesem Jahr hat das große Lions-Projekt „Lichtblicke für Kinder“ prominente Unterstützung beim RTL-Spendenmarathon. Stand-up Comedian Mirja Boes kämpft gemeinsam mit "RTL-Wir helfen Kindern" und den deutschen Lions für den Bau einer kompletten kinderaugenmedizinischen Station mit Operationssaal, Behandlungsräumen und Bettenstation am "Lowell & Ruth Gess Eye Hospital" in der Hauptstadt Sierra Leones Freetown. Die Klinik wird zum Zentrum eines landesweit vernetzten Systems zur Erfassung, Überweisung und Behandlung von Kindern mit Sehbehinderungen und Augenerkrankungen.

Heinz-Joachim Kersting, Vorstandssprecher des Hilfswerk der Deutschen Lions war im Mai 2017 mit Projektpatin Mirja Boes vor Ort. Die Reise führte auf dem Luft-, Wasser- und Landweg nach Freetown, wo Mitarbeiter des langjährigen Partners der deutschen Lions für die Umsetzung der Projekte zur Blindheitsbekämpfung, der Christoffel Blindenmission (CBM) die Reisegruppe in Empfang nahm. Unter ihnen auch Dr. Irmela Erdmann, die mit ihrer Expertise bereits viele der gemeinsamen Projekte als medizinische Fachkraft begleitet hat. Der erste Eindruck des westafrikanischen Landes: Unvorstellbare Armut. Der lange blutige Bürgerkrieg von 1991 bis 2002 sowie die Ausbreitung der hochansteckenden Viruserkrankung Ebola in den Jahren 2014-2016 haben die Entwicklung des Landes weit zurückgeworfen.

Die Geschichten von Morlai und Mabinty
sind beispielhaft

Der erste Drehtag führte in ein zwei Stunden entferntes Dorf namens Rogbia zu dem kleinen Morlai. In Rogbia sind Morlai und seine Familie für den Dreh bei Verwandten untergekommen, eigentlich wohnt er im 260 km entfernten Bamoi/ Kambia Distrikt, eine Tagesreise von Freetown entfernt. Morlai ist sieben Jahre alt und beidseitig am Grauen Star erkrankt. An die Zeit, wo er noch sehen konnte, kann er sich noch erinnern. Im Gespräch mit Patin Mirja Boes erzählen er und sein Vater, dass sein größter Wunsch ist, wieder sehen und somit zur Schule gehen zu können.
Nach dem Besuch bei Morlai besuchte die Gruppe die 4-jährige Mabinty. Sie lebt in einem der größten Slums von Freetown. Mabinty ist ein quirliges, fröhliches Kind, offen und kontaktfreudig  – doch nur direkt vor ihren Augen kann sie noch Dinge wahrnehmen. Auch Mabinty leidet an beidseitigem Katarakt.

Eine Operation, die Mabinty und Morlai das Augenlicht zurückgeben könnte, ist in Sierra Leone sowie den Nachbarländern derzeit nicht möglich. „Wie schrecklich muss es für die Kinder, aber auch für die Eltern der Beiden sein. Sie können nichts tun, um ihren kranken Kindern zu helfen. Selbst wenn sie das Geld für die heilende Operation hätten: Es gibt hier keine Kinder-Augenklinik. Die bestehenden chirurgischen Einrichtungen in Sierra Leone sind nur für Erwachsene geeignet. Kinder können dort nicht operiert werden“, so Mirja Boes den Tränen nahe.

Sie können helfen!

„Bitte helfen Sie und spenden Sie“, appelliert Mirja Boes, die beim RTL-Spendenmarathon am 23./24. November 2017 das Projekt vorstellen und die Zuschauer zu Spenden aufrufen wird. „Stellt Euch vor, Euer Kind erblindet und es zu heilen ist unmöglich, weil es einfach keine Hilfe gibt! Das ist indiskutabel! Wir müssen etwas tun!“

Am 23. November sind Lions auf Sendung

Am 23. November 2017 startet die 24-stündige Live-Sendung „RTL-Spendenmarathon“, in der die amtierende Governorratsvorsitzende der deutschen Lions, Christiane Lafeld die bis dahin gesammelten Spenden der Lions überreichen wird. Ihr Appell an die Lions: „Den Kindern in Sierra Leone das Augenlicht zu retten, sie damit gesund und stark ins Leben zu begleiten, das ist uns Lions ein Anliegen. In der Not nachhaltig zu helfen ist uns Lions immer eine Herzensangelegenheit!“
Alle Spenden, die bis zu Sendebeginn auf dem HDL-Projektkonto eingehen, werden von „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern“ verdoppelt. Weitere Zuschüsse des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) machen die Verdreifachung der Summe nach der bewährten Formel: „Aus einem Euro mach drei!“ möglich.

Werben Sie jetzt für unser großes Lions-Projekt 2017

Für weitere Informationen stehen ihnen die Kabinettsbeauftragten für SightFirst in Ihrem Distrikt oder das HDL gerne zur Verfügung.

Lesen Sie hier den gesamten Reisebericht im LION 07/08 2017

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100 Jahre Lions -
Unser Löwenanteil für Augenlicht!

2017 wird Lions Clubs International (LCI) 100 Jahre alt. Zum Jubiläum hat LCI für alle Lions-Activitys bis 2017 vier thematische Schwerpunkte weltweit gewählt. Das Ziel: 100 Millionen Menschen helfen!
Unser Ziel für den Bereich "Augenlicht": In jedem Jahr bis zum Jubiläum (2015, 2016, 2017) in einem weiteren Land Lichtblicke schaffen!