Eröffnung des Klinkbetriebs in Togo

Gruppenbild mit togoischen Lions: die damals amtierende Governorratsvorsitzende der deutschen Lions, Barbara Grewe und HDL-Vorstandssprecher Prof. Dr. Jörg-Michael Kimmig vor dem neuen Gebäude,der Kinderaugenklinik in Togo. (Foto: HDL)
Neue Instrumente werden sorgfältig gereinigt, sterilisiert und für die OPs vorbereitet.
Im neuen Operationsaal können drei Operationen parallel durchgeführt werden.
Das erworbene Wissen aus den Fortbildungen wird auch an Nachwuchsärzte weitergegeben und praktisch angewendet. (Fotos: CBM)

Im November 2014 konnte in Togo die offizielle Einweihung gefeiert werden. Das Projekt zur landesweiten Versorgung von Kindern mit augenmedizinischen Diensten ist ein Projekt der Lions, das durch die Teilnahme am RTL-Spendenmarathon und Zuschüsse durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung erfolgreich voll finanziert werden konnte. 

Umgesetz und geplant wurde das groß angelegte und nachhaltige Projekt vom langjährigen Lions-Partner, der Christoffel Blindenmission.

Eine Delegation der Lions um die damals amtierende Governorratsvorsitzende Barbara Grewe besuchte die Feierlichkeiten in  Lomé und konnte sich vor Ort selbst davon überzeugen, dass der Neubau am Universitätsklinikum CHU Campus direkt im Anschluss an die offizielle Übergabe in Betrieb genommen werden konnte.
Das neu beschaffte Equipment wurde vollständig installiert und der Operationssaal wurde mit 3 OP-Tischen ausgestattet, die es ermöglichen, 3 Operationen gleichzeitig durchzuführen. Die neuen Gebäude sind hell und sauber, die Klinik selbst hat in ein zusätzliches Reinigungsteam für die neue Abteilung investiert.

Weiterbildung des Personals

Der Augenarzt, der seine Spezialisierung in Kinderaugenheilkunde in Tansania erfolgreich abgeschlossen hatte, hat seine Tätigkeiten in der neuen Abteilung ebenfalls aufgenommen. Unter den Augenärzten in Togo war er bereits bekannt und bekam daher schon seit Beginn des Jahres die ersten Patienten überwiesen.
Um ihn zu unterstützen und das Projekt langfristig zu stärken, ist das togoische Gesundheitsministerium auf der Suche nach einem weiteren Augenarzt, der in Kinderaugenheilkunde weitergebildet werden könnte.
Außerdem kehrten die in Jordanien ausgebildeten augenmedizinischen Fachpflegerinnen nach Togo zurück und entwickelten die Trainingsmodule, um ihr Wissen an weitere Fachpfleger in 8 Regionalkrankenhäusern weiterzugeben.

Ausstattung und Hilfsmaterialien für schwer sehbehinderte Kinder

Die Low Vision Kits kamen im ersten Halbjahr 2015 im Krankenhaus an und wurden verteilt. Ein Kit ging an das Krankenhaus CHU Campus, zu dem die neue Augenabteilung gehört, und die anderen Kits wie vorgesehen an die augenmedizinischen Fachpflegerinnen, die weitergebildet wurden, um mit Hilfe des Low Vision Equipments die schwer sehbehinderten Kinder besser begleiten zu können.

Die Ausbildung der medizinischen Fachkräfte und Augenärzte, augenmedizinische FachpflegerInnen, Hebammen, LeiterInnen von Basisgesundheitseinrichtungen und Gemeindehelfern begann 2015, etwas später als ursprünglich vorgesehen. Inzwischen wirken sie als Multiplikatoren und geben ihr neu erworbenes Wissen weiter.

Abschlussdreh und Abschiedsgeschenk der
prominenten Patin

Anfang April besuchte das Filmteam vom RTL Spendenmarathon das Projekt, um Material für den Bericht über die Fertigstellung der neuen Augenabteilung und der neu angebotenen augenmedizinischen Dienste zu sammeln. Der Nachdreh wurde von unserer Projektpatin Magdalena Brzeska begleitet, sich im letzten Jahr nochmals für das Projekt engagiert und von sich aus den Erlös aus einem „Let’s DanceWeihnachtsspecial“ gespendet hatte. Mit diesem Geld konnte ein wichtiges Sterilisationsgerät angeschafft werden.
 

Herzlichen Dank nochmals
an alle Spender für Togo!

Lesen Sie hier mehr über unsere
Lichtblicke-Projekte!

 

 

Besuch in Togo - Projektreise des HDL

Besuch beim Gesundheitsminister: Dr. Irmela Erdmann, HDL-Geschäftsführer Volker Weyel, der togoische Gesundheitsminister Kondi Charles Agba und der deutsche Botschafter in Togo, Joseph Weiss sowie die CBM-Projektkoordinatorin Laure Akofa Tay. (Foto: HDL)
Partner: HDL und CBM, repräsentiert von Geschäftsführer Volker Weyel und CBM-Regionaldirektor Michael Kirumba (Fotos: HDL)

(27.09.2012) Anfang September flog Geschäftsführer Volker Weyel gemeinsam mit CBM- Projektkoordinator Dominique Schlupkothen nach Togo, um Gespräche mit den Partnern und Beteiligten des Projekts vor Ort zu führen. Neben der CBM und Ihrer Fachberaterin in Togo, Dr. Irmela Erdmann sowie dem CBM-Regionaldirektor Michael Kirumba ist auch der Gesundheitsminister Togos, Kondi Charles Agba, zur Sicherung der Nachhaltigkeit in das Projekt eingebunden.

Volker Weyel lernte die überaus engagierte Bundesverdienstkreuzträgerin Dr. Irmela Erdmann bereits vor elf Jahren während seiner ersten Dienstreise für Lions im Lions-Projekt Mbarara in Uganda kennen. Heute ist sie nicht mehr „nur“ Kinderaugenärztin für Uganda sondern als CBM-Fachberaterin für den Aufbau unseres Lions-Projekts zuständig, mit dem Ziel die Kinderaugenheilkunde in Togo und den angrenzenden Ländern aufzubauen. Zusammen mit Michael Kirumba, der schon damals (noch als Projektmanager) den Aufbau unserer Lions-Augenklinik in Kinshasa im Kongo begleitete und heute der erste afrikanische Regionaldirektor bei CBM ist, erläutert Dr. Erdmann, welches Potenzial in dem Projekt steckt:

Togo ist optimal als Ausgangspunkt für ein Pilotprojekt

Togo ist relativ klein, an der Küste nur 56 km breit und knapp 600 km lang. Dadurch sind die Wege zu den Stakeholdern kurz und jeder kennt jeden. Das erfährt die Delegation auch bei ihrem Antrittsbesuch beim deutschen Botschafter Joseph Weiss, der sie spontan zum Termin beim togoischen Gesundheitsministerium begleitet. Hier wird dem Projekt jede nur erdenkliche Unterstützung zugesagt. Nun können auch die lokalen Lions eingebunden werden und bei den Verantwortlichen machte sich das Gefühl breit, dass Lions damit am Anfang eines bedeutenden Projekts für die Gesundheitsversorgung in Westafrika stehen.

Der zweite Grund für die Reise waren die Dreharbeiten für die Reportage mit unserer Projektpatin Magdalena Brzeska, die beim RTL-Spendenmarathon 2012 ein Millionenpublikum auf die Situation der Kinder in Togo und das Hilfsprojekt der Lions aufmerksam machen und zum großzügigen Spenden anregen soll. Mit den Mitteln aus der Sendung werden die Lions-Spenden verdoppelt – bis zu 500.000 Euro können damit zusätzlich in das Projekt fließen. Und davon geht kein Cent verloren: Die gesamten Kosten für die Produktion der Reportage trägt RTL.

Diese Kinder werden sorgfältig untersucht.
Bisher kein Alltag in Togo, vielen kann einfach
nicht geholfen werden, weil keine Kapazitäten vorhanden sind. (Fotos: HDL)

Vorbereitungen für lichtbringende Operationen vor laufender Kamera

Nach der OP müssen die operierten Augen zunächst durch Verbände geschützt werden. (Foto: HDL)

Im Vorfeld erlebten Volker Weyel und Dominique Schlupkothen mal wieder wie dynamisch Dr. Erdmann agiert, während sie die Kinder für die Filmaufnahmen mit RTL auswählte und nebenbei noch einen Operationssaal organisierte, in dem mit Vollnarkose operiert werden kann. Da diese Möglichkeiten bislang in ganz Togo nicht so einfach zur Verfügung stehen, werden viele Kinder schlichtweg nicht behandelt und müssen ein Leben lang mit ihrer, eigentlich vermeidbaren Blindheit leben. Zwei Kinder wurden für die Dreharbeiten als „unsere kleinen Filmstars“ ausgewählt, die kleine Aunge (zu Deutsch: „Engel“) und der gerade einmal zweijährige Maurice.

Projektpatin kümmert sich um die kleinen Patienten

Die Einreise des RTL-Teams und der Projektpatin Magdalena Brzeska wurde durch den CBM-Fahrer erleichtert, der Mittel und Wege kannte, um schon frühzeitig mit den Einreisebeamten Kontakt aufzunehmen und behilflich zu sein. Auch zwei fehlende Visa waren so nur ein geringes Problem und das Team und ihr Empfangskomitee erreichten relativ zeitnah das Hotel. Bei Beginn der Dreharbeiten am nächsten Tag zeigte Magdalena Brzeska, die zum ersten Mal live die afrikanische Realität erlebte, keinerlei Berührungsängste, mischte sich gut gelaunt unter die Kinder und kümmerte sich rührend um die beiden „Filmhelden“, die sie sofort ins Herz schlossen.

Am dritten Abend stieß dann auch HDL-Vorstandssprecher Prof. Dr. Jörg-Michael Kimmig zum Team, der in der RTL-Reportage die deutschen Lions repräsentieren wird. Mit von der Partie von Seiten des Senders RTL waren nebst Regisseurin auch Produktionsleiterin Inge Schmidt und Anja Degenhard für "Stiftung RTL- Wir helfen Kindern" sowie der Kameramann Jürgen van Laer, der HDL-Geschäftsführer Volker Weyel nach eigener Aussage besonders faszinierte. „War im letzten Jahr in Brasilien ein vierköpfiges einheimisches Filmteam notwendig, erledigte er Ton, Aufnahme und Assistenz, alles in Personalunion!“ berichtete er staunend. Die Ergebnisse der Dreharbeiten können alle Lions und das deutsche Fernsehpublikum am 22./23. November während des RTL-Spendenmarathons sehen, wo die Reportage im Verlauf des 24-stündigen Formats mehrfach ausgestrahlt wird. Außerdem wird GRV Heinz-Joachim Kersting in einem Interview zu sehen sein und den Zuschauern als „oberster Lion“ das Engagement der über 1450 Lions Clubs in Deutschland näherbringen.

Mit so wenig kann man Kindern ein Stück Zukunft schenken!

Nach knapp einer Woche in Togo blieb bei den Besuchern aus Deutschland vor allem ein Eindruck haften. Volker Weyel schreibt in seinem Bericht:
„Für uns alle war es ein unvergessliches Erlebnis nach der Operation mitzuerleben wie aus blinden Kinder, sehende Kinder werden. Noch vorsichtig tastete Maurice mit den Händen, aber schon mit sehenden Augen seine Umgebung ab und Aunge kuschelte sich an Magdalena und war über die helle Farbe Ihrer Haare höchst verwundert.“

Aktualisierung 30.11.2012:

Bis zum Beginn der Sendung "RTL-Spendenmarathon"  haben die Lions in Deutschland bereits im zweiten Jahr die enorme Summe von 500.000 Euro zusammengebracht, die nun von RTL verdoppelt und mit Zuschüssen des BMZ weiter vervielfacht wird. Ein großer Dank gilt allen Spendern für "Lichtblicke für Kinder in Afrika", die damit die Voraussetzungen geschaffen haben, dass noch vielen Kindern wie Aunge und Maurice geholfen werden kann!

Das sind die "Lichtblicke für Kinder" in Togo

Ein typischer Markstand im westafrikanischen Togo (Foto: CBM)

(24.08.2012) Jetzt startet unser großes Lions-Projekt 2012 in Togo, Westafrika zur augenmedizinischen Versorgung von Kindern. Das Besondere: Jede Spende wird vervielfacht, denn die Zuschüsse fließen diesmal doppelt. Neben den Zuschüssen des Bundesministeriums für Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ) verdoppelt „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern“ jeden gespendeten Euro – bis zu einer Gesamtsumme von einer Million Euro.

Das westafrikanische Togo gehört zu den ärmsten Ländern der Erde. Auf dem Human Development Index (HDI) der Vereinten Nationen befindet sich Togo auf Rang 163 von 187. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt in für uns unvorstellbarer Armut, rund 40 % haben weniger als einen Euro am Tag zum Leben. In Togo und den benachbarten Regionen leben in armen Verhältnissen ca. 14.300 blinde und schwer sehbehinderte Kinder. Jedes Jahr kommen weitere 860 Kinder hinzu. Etwa 65% der betroffenen Kinder könnte geholfen werden, wenn dazu die Möglichkeiten geschaffen werden.

Eine erste Skizze des geplanten Neubaus auf dem Gelände des CHU Campus in Lomé (CBM)

Gesundheit, Rehabilitation und Bildung

Unser Lions-Projekt „Lichtblicke für Kinder in Afrika“ will diese dringend notwendige Hilfe für Togo realisieren. Das Projekt wird in zwei Abschnitten umgesetzt wobei alle Komponenten aufeinander aufbauen.

Wesentlich und als Grundlage für die Möglichkeit der Behandlung der kleinen Patienten ist der Bau der ersten kinderaugenmedizinischen Station mit OP in Togo am Centre Hospitalier Universitaire (CHU) Campus in Lomé und die Ausstattung mit Materialien und Geräten hier einsehen. Um gezielt Fachpersonal zu schaffen wird die Aus- und Weiterbildung von zwei Kinderaugenärzten und vier Fachpflegern im Ausland veranlasst – das kostet um die 50.000 Euro – die wiederum Fachpfleger, Hebammen, Lehrer und ehrenamtliche Helfer schulen werden. Enthalten im Budget ist außerdem eine Anschubfinanzierung für die ersten Jahre des Klinikbetriebs

 

Parallel dazu widmet sich der zweite Teil der Projektkomponenten dem Aufbau eines effektiven Erfassungs- und Überweisungssystem und der Schaffung landesweiter Rehabilitations- und Bildungseinrichtungen für blinde und sehbehinderte Kinder. Die Kosten hierfür belaufen sich auf mindesten 270.000 Euro. Außerdem wird ein Projektbüro geschaffen, das die Beratung und Evaluation und die Bewusstseinsschulung der Bevölkerung durch Öffentlichkeitsarbeit (Radiospots, Plakate und Informationsmaterial) übernimmt.

Aus einem Euro mach drei!

Die Finanzierung der Baumaßnahmen erfolgt über Eigenmittel der Lions und durch die Teilnahme am RTL-Spendenmarathon. Für den zweiten Projektabschnitt werden Lions-Eigenmittel vom BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) mit 75 % bezuschusst.

Prominente Patin des Projekts ist in diesem Jahr Magdalena Brzeska, die im September Togo besuchen wird und ihre Eindrücke in einer Reportage festhalten wird, die mehrmals beim RTL-Spendenmarathon gezeigt wird. So wird „Lichtblicke für Kinder in Togo“ am 22./23. November 2012 in der Charity-Sendung „RTL-Spendenmarathon“ vorgestellt. Mit den Spenden der Zuschauer, die während der Sendung eingehen verdoppelt RTL den gespendeten Betrag der Lions, der vor der Sendung beim HDL eingeht. Bis zu eine Million insgesamt sind so möglich!

Lichtblicke für Kinder in Afrika - Aufbau einer augenmedizinischen Versorgung für Kinder in Togo

Das Universitätskrankenhaus in Lomé. Hier entsteht eine Kinderaugenabteilung - die erste im Land.

(15.05.2012) Im westafrikanischen Togo und den benachbarten Regionen leben ca. 5.500 blinde Kinder zwischen 0-15 Jahren, dazu kommen Kinder mit schweren Sehbehinderungen, jedes Jahr kommen etwa 860 Kinder hinzu.

Es gibt im ganzen Land keine Möglichkeiten zur Operation und Rehabilitation von Kindern, die an Augenerkrankungen leiden. Ohne Hilfe bleiben diese Kinder oft ihr Leben lang blind. Blindheit und Sehbehinderungen führen häufig zum Ausschluss vom gesellschaftlichen Leben und zu immer größer werdender Bedürftigkeit und Armut. Untersuchungen unserer Partner vor Ort gehen davon aus, dass etwa 65% der Betroffenen geholfen werden könnte.

Veraltete Ausstattung und zu wenig Fachpersonal

Die Distriktkrankenhäuser verfügen zwar zumeist über eine Augenabteilung, doch selbst in der Hauptstadt Lomé gibt es am Universitätskrankenhaus keine augenmedizinische Abteilung für Kinder oder einen zeitgemäß ausgestatteten Operationsaal. Selbst die Geräte und Materialien, mit denen der OP für Erwachsene ausgestattet ist, stammen teilweise noch aus den 80er Jahren.

Bisher können nur Augen OPs an Erwachsenen durchgeführt werden
Dr. Irmela Erdmann berät die einheimischen Kollegen und packt mit an
In der bestehenden Kinderstation sollen künftig auch kleine Augenpatienten versorgt werden können

Ganzheitliche und nachhaltige Hilfe für eine ganze Region

Doch nun soll am Universitätskrankenhaus CPH Campus in Lomé eine Kinderaugenabteilung eingerichtet werden, in der auch kleine Kinder unter Vollnarkose operiert werden können. Die bestehende Kinderabteilung des Krankenhauses soll speziell für die kleinen Augenpatienten erweitert werden und eine Einheit zur Rehabilitation schwerst sehbehinderter Kinder eingerichtet werden. Die Heilungschancen und die Chance auf vollständige Wiederherstellung des Sehvermögens erhöht sich, je früher ein Kind operiert werden kann.

Außerdem soll in Lomé eine Ausbildungsstätte für Fachkräfte der Kinderaugenmedizin entstehen, die im nächsten Schritt ihr Wissen an jedes Distriktkrankenhaus im Lande weitergeben sollen. Im ländlichen Togo sollen geschulte Gemeindehelfer und Sozialarbeiter helfen, sehbehinderte Kinder zu erfassen und an entsprechende Einrichtungen zu überweisen. Die Bildung eines funktionierenden Netzwerks aus Blindenschulen, Sozial- und Gemeindediensten, die sich dieser Kinder annehmen, wird auf den Weg gebracht.

Gemeinsam für ein Ziel

Kooperationspartner vor Ort ist das togoische Rote Kreuz. Das Projekt wird durch die deutsche Augenärztin Dr. Irmela Erdmann fachlich begleitet und durch das Regionalbüro der Christoffel-Blindenmission (CBM) betreut. CBM sorgt auch für die Projektabwicklung. Gemeinsam initiieren Lions und CBM das Projekt durch Ausstattung und Ausbildung. Das togoische Gesundheitsministerium übernimmt die Personalkosten für die medizinischen Fachkräfte. Das garantiert einen nachhaltigen Betrieb.

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