Großer Erfolg beim RTL-Spendenmarathon – Danke an alle Spender!

601.428 Euro für seh- und mehrfachbehinderte Kinder in Sambia

(24.11.2014) Der RTL-Spendenmarathon war ein voller Erfolg für das Engagement der deutschen Lions in Sambia. Über 600.000 Euro Lions-Spendengelder fließen in unser „Lichtblicke“-Projekt!

Geschafft! In der Sendung am vergangenen Freitag konnte die Governorratsvorsitzende der deutschen Lions, Barbara Grewe, den stolzen Scheck mit der gesamten Summe über 500.000 Euro überreichen.

Lions prominent präsentiert

Auch der Beitrag unserer Projektpatin Motsi Mabuse kam gut an. Bewegt von Ihren Erlebnissen bei den Dreharbeiten berichtete sie von ihrer Begegnung mit Grayson und den anderen seh- und mehrfachbehinderten Kindern, die sie in Sambia getroffen hat.

Am Vorabend war auch Jana Ina Zarrella beim Spendenmarathon zu Gast. Die Patin unseres Lichtblicke-Projekts 2011 hat in diesem Jahr das Projekt nochmals besucht und berichtet in der Sendung von den Fortschritten in Recife.

Aus einem Euro mach drei!

Mit 601.428 Euro übersteigen die von den deutschen Lions eingespielten Spenden sogar das Spendenziel. „Stiftung RTL-Wir helfen Kindern“ gibt weitere 500.000 Euro dazu. Noch einmal etwa denselben Betrag erwarten wir vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Fruchtbare Kooperation für alle Seiten

Zum vierten Mal hat sich die Kooperation mit Stiftung RTL und dem BMZ nun schon bewährt. Live vor der Kamera des RTL-Spendenmarathons konnte einmal mehr das bedingungslose und bereitwillige Engagement der Lions für eine bessere Welt sichtbar gemacht werden. Auch Wolfram Kons, Moderator und Charity-Gesamtleiter von „Stiftung RTL Wir helfen Kindern“ bekräftigte: „Vielen Dank an alle mit diesem riesen Löwen-Herz. [...] Wir sollten weiter zusammenbleiben.“ Nicht ohne ein bisschen Stolz darf bemerkt werden, dass die Summe die Lions bereitstellen, die höchste der Runde war.

Das Ziel zählt

Das wichtigste an diesem Tage bleibt jedoch: Rund 1,5 Millionen Euro können jetzt für „Lichtblicke in Sambia“, für die nachhaltige Verbesserung der Situation der blinden und sehbehinderten Kinder in Sambia verwendet werden ein großartiger Erfolg!

Herzlichen Dank an alle Spender, auch im Namen der Kinder!

Lions beim RTL-Spendenmarathon Aktueller Spendenstand: 601.428 Euro

(Buchungstag: 21.11.2014)

Motsi Mabuse ist Patin für Lions-Lichtblicke!

(13.09.2014) Die sympathische Profitänzerin und deutsche Meisterin in den lateinamerikanischen Tänzen Motsi Mabuse ist die diesjährige Patin für die Lions-Activity „Lichtblicke für Kinder in Afrika“. Mitte August besuchte sie zusammen mit einem Team aus Lions, RTL und CBM (Christoffel-Blindenmission) das Lions-Projekt in Sambia.

Am 20. und 21. November wird sie das Lions-Projekt live beim RTL-Spendenmarathon vorstellen.

Gutes Licht beim „Lichtblicke“-Dreh

(13.09.2014) Der RTL-Spendenmarathon wird am 20.und 21.November gesendet. Bewegende Begegnungen bei den Dreharbeiten. Ein Erfahrungsbericht.

„Drehschluss!“ ruft Produktionsleiterin Inge Schmidt. Das wurde auch höchste Zeit. Es ist 17 Uhr und wir stehen auf einer weiten Grasfläche. Hinter uns liegen die Betonbauten der Universität von Sambia (UNZA). Die Sonne steht tief und taucht das gesamte Gelände in ein warmes Licht. Wir, das ist ein 8-köpfiges Drehteam aus „RTL – Wir helfen Kindern“- und CBM (Christoffel-Blindenmission)-Mitarbeitern, der Projektpatin Motsi Mabuse und für die Lions eine Abordnung des HDL. Die Stimmung ist gelöst. Alle Aufnahmen sind im Kasten. Besonders Kameramann Jürgen van Laer schaut glücklich drein. Eine halbe Stunde später und wir hätten wegen der zu tief stehenden Sonne die Dreharbeiten abbrechen müssen – „Lichtblicke“ einmal anders gedeutet!

Das Herzstück des Lions-Lichtblicke-Projekts

Dass wir genau an diesem Ort die Dreharbeiten abschließen, ist kein Zufall. Das Universitätsgelände ist das Herzstück des diesjährigen Lions-Lichtblicke-Projekts. Im Moment stehen wir noch auf Brachland; aber in einigen Monaten wird auf dieser Fläche von 670 m² ein Zentrum für seh- und mehrfachbehinderte Kinder entstanden sein. Neben Untersuchungs- und Behandlungsräumen wird es hier spezielle Klassenzimmer, Reha-Räume und einen Computerraum geben. Kinder mit Seh- und anderen Behinderungen werden in diesem Zentrum mit ihren Familien aus- und eingehen. Sie werden hier die medizinische Untersuchung und die individuelle Anschlussbehandlung bekommen, die sie so dringend benötigen – in Form von Überweisungen in ein Krankenhaus, Rehabilitationsmaßnahmen oder auch speziellem Unterricht. Um die Nachhaltigkeit des Zentrums zu gewährleisten und weitere Multiplikationseffekte zu erzielen, werden hier auch Sonderpädagogen, die diesen Studiengang an der Universität belegen können, ausgebildet. Informationskampagnen zum Thema Seh- und Mehrfachbehinderungen und Inklusion sind weitere Bestandteile, um die Ziele des Projekts erreichen zu können.

Die kleinen Patienten benötigen das neue Zentrum dringend

Dass der Bedarf für all dies da ist, das haben wir in den vergangenen Tagen mit eigenen Augen gesehen. Mit Berta, Grayson und Evelyn haben wir drei Kinder besucht, denen es am Nötigsten fehlt. Berta wurde erst vor Kurzem von den Sozialarbeitern der lokalen CBM-Partnerorganisation ausfindig gemacht. Das Mädchen ist verängstigt und kann sich praktisch nicht verständigen. Vielleicht würden Unterricht in Gebärdensprache und das Verschreiben eines Hörgeräts bereits genügen, um ihr eine Chance auf Bildung und den Weg in ein besseres Leben zu ermöglichen. Um herauszufinden, was ihr genau fehlt, müsste Berta zunächst medizinisch untersucht werden. Auch diesen wichtigen Baustein wird das neue Zentrum enthalten. Die Behandlungskosten werden sich nach dem Einkommen der Eltern richten.

Auch der sechsjährigen Evelyn könnte geholfen werden. Von Geburt an blind und taub, lebt sie förmlich in ihrer eigenen Welt. Eine Verformung der Wirbelsäule führt außerdem dazu, dass sie sich nur mittels einer Gehhilfe einige Meter fortbewegen kann. Ansonsten muss sie kriechen. Auch wenn sich ihre Geschwister und Freunde alle Mühe geben: Beim Spielen bleibt sie über kurz oder lang außen vor. So liegt sie meistens auf einer Decke im oder vor dem Haus und ist sich selbst überlassen. Auch wenn sich nicht alle Einschränkungen komplett beheben lassen werden, könnten ihr ein umfassender Gesundheitscheck und ein auf ihre Bedürfnisse abgestimmter Schulunterricht Möglichkeiten eröffnen, stärker am sozialen Leben teilzuhaben.

Sambia ist flächenmäßig mehr als doppelt so groß wie Deutschland. Ein weiterer Projektteil wird daher an drei bestehenden Krankenhäusern in der hunderte von Kilometern entfernten Ostprovinz realisiert. An den Krankenhäusern St. Francis (Katete) und Mwami werden die Augenabteilungen überholt und angemessen ausgestattet. Auch das Provinzkrankenhaus Chipata, das bisher noch keine Augeneinheit hat, wird mit einer solchen nun ebenfalls eingebunden. Damit wird eine Lücke im bislang unterversorgten Osten des Landes geschlossen. Für diesen Projektteil generiert das HDL Zuschüsse vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und kann damit das Gesamtvolumen für „Lichtblicke für Kinder in Sambia“ mit rund 1,5 Millionen Euro realisieren.

Engagierte Arbeit für das große Lions-Projekt

Auf dem Universitätsgelände heißt es nun Abschied nehmen von Sambia und von den Kollegen: Für morgen steht die Abreise an. Dann trennen sich unsere Wege wieder. Jeder von uns wird zusammen mit weiteren Mitarbeitern bei der CBM, bei „RTL – Wir helfen Kindern“ und den Lions daran weiterarbeiten, dass das Vorhaben der deutschen Lions erfolgreich präsentiert und anschließend in die Praxis umgesetzt werden kann!

Live im RTL-Spendenmarathon-Studio

Mit dem nun gedrehten Film wird das große Lions-Projekt am 20./21. November 2014 live in der Sendung einem Millionenpublikum vorgestellt. Die Patin Motsi Mabuse wird von ihren Eindrücken berichten und um weitere Spenden werben. Außerdem wird GRV Barbara Grewe live im Studio den Scheck über die bis dahin eingegangenen Spenden überreichen. Die Summe der Lions-Spenden (bis zu 500.000 Euro) wird von „RTL – Wir helfen Kindern“ verdoppelt!


Dafür brauchen wir auch Ihre Unterstützung! Werben Sie für „Lichtblicke für Kinder in Sambia“ und spenden Sie schon jetzt! Jeder Euro, der bis zum 20. November auf dem HDL-Projektkonto eingeht, wird von RTL verdoppelt (auf bis zu 1 Million Euro!

RTL-Spendenmarathon 2014: „Lichtblicke für Kinder in Sambia“

(04.02.2014) „Lichtblicke für Kinder in Afrika“ geht in die vierte Runde! Im Projektland Sambia helfen Lions, die schulische und gesundheitliche Versorgung von Kindern zu verbessern.

Als vorbildliche SightFirst-Activity der Lions will „Lichtblicke für Kinder in Afrika“ von Blindheit bedrohten Kindern auf einem ganzen Kontinent ein besseres Leben, Bildung und Zukunft ermöglichen. Seit Anfang 2012 hilft „Lichtblicke“ unter anderem in Togo und Simbabwe.

Seh- und mehrfachbehinderte Kinder im Fokus

Worum geht es in diesem Jahr? Im Projektland Sambia gibt es bislang nur wenige Möglichkeiten, Kinder mit Behinderung so zu fördern, wie sie es benötigen. Die Menschen brauchen sowohl fachmedizinische Versorgung als auch Rehabilitation und Bildungsangebote für Kinder mit Seh- und anderen Behinderungen.

Genau dort setzt 2014 die Lions-Hilfe in Sambia an. Weite Teile des Landes werden in den kommenden Jahren von einer verbesserten augenmedizinischen und pädagogischen Infrastruktur für seh- und mehrfachbehinderte Kinder profitieren.

Das Projektland Sambia zählt zu den ärmsten Ländern der Erde mit einer hohen Kinder- und Säuglingssterblichkeit und einer sehr niedrigen Lebenserwartung. Während die makroökonomische Entwicklung in den letzten Jahren positiv verlief, ist bei der Armutsreduzierung noch kein Durchbruch  zu verzeichnen. Sambia belegt nach dem Human Development Index 2012 der Vereinten Nationen Platz 164 von 187 Staaten. Der Anteil der Personen, die in Armut leben, beträgt rund 60 Prozent.

Den deutschen Lions ist die Arbeit in Sambia bereits wohlbekannt. 2002 konnte in der Hauptstadt Lusaka eine Augenklinik für Erwachsene mit über 30 Betten eröffnet werden. Auch Dr. Asiwome Seneadza ist vielen Lions ein Begriff. Unser Lions-Stipendiat ist inzwischen Leiter der Abteilung für Augenheilkunde in Sambias zweitgrößter Stadt Kitwe. Die Erweiterung des Kitwe Central Hospital um eine Kinderaugenabteilung, in der Dr. Seneadza tätig ist, haben die deutschen Lions mit Unterstützung des BMZ im Jahr 2011 gefördert. Rund 5,5 Millionen Menschen und besonders Kinder profitieren von dem erweiterten Angebot.

Sambia: Lions-Hilfe wird dringend gebraucht

Doch es gibt noch viel zu tun in dem Land, das flächenmäßig doppelt so groß ist wie Deutschland. Einerseits sind weite Teile des Landes noch immer nicht mit kinderaugenmedizinischen Diensten versorgt, zum anderen sind im Anschluss an die medizinische Behandlung zumeist Rehabilitationsmaßnahmen notwendig. Zudem sind für diejenigen Kinder, deren Sehbehinderung nicht operativ behoben werden kann oder die kein volles Sehvermögen erlangen können, besondere Bildungsmöglichkeiten notwendig, um ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen.

Mit Lions-Unterstützung soll daher ein Zentrum geschaffen werden, an dem Kinder untersucht werden können. Diese werden dann zum Teil an geeignete Rehabilitationseinrichtungen, Kliniken und Schulen überwiesen, zum Teil erhalten sie direkt in dem Zentrum Rehabilitationsmaßnahmen oder werden dort unterrichtet. Über 200 Kinder pro Jahr können hier über einen längeren Zeitraum betreut werden.

Folgende Einrichtungen sind geplant:

 

  • Klassenzimmer für Kinder mit Seh- und Hörbehinderungen, Autismus und anderen Behinderungen
  • Untersuchungseinrichtungen für Kinder mit Behinderungen aus armen Verhältnissen
  • Beratungsräume zur Beratung der Familien und Überweisung an andere Einrichtungen
  • Rehabilitations- und Behandlungsräume
  • Hörsaal zur Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften
  • Technische und Verwaltungsräume

Zusätzlich sollen mehrere bestehende Augenkliniken im Osten des Landes so erweitert werden, dass sie künftig einen Großteil der augenmedizinischen Untersuchungen und einen Teil der Behandlungen vornehmen können. Damit müssten dann nur noch die komplizierten Fälle nach Lusaka oder Kitwe überwiesen werden. Dies ist besonders wichtig für die ärmere Landbevölkerung, die sich den Aufwand einer Anreise in ein weit entferntes Krankenhaus bei hohen Reisekosten und Verdienstausfällen auf dem Feld nicht leisten kann.

Die Finanzierung wird mit Hilfe Ihrer Spenden und der Verdoppelung dieser Mittel bis zu 500.000 Euro durch Teilnahme am RTL-Spendenmarathon möglich. Am zweiten Standort werden die bereitgestellten Mittel vom Bundesministerium für Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ) mit bis zu 75 Prozent bezuschusst. Die benötigten Eigenmittel von 500.000 Euro können so verdreifacht werden und mit insgesamt 1,5 Millionen Euro „Lichtblicke“ geschaffen werden!

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Bitte unterstützen Sie „Lichtblicke für Kinder in Afrika“ auch 2014!

Spendenkonto

Hilfswerk der Deutschen Lions
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