Start des Reha-Betriebs in Recife

Der Neubau Anfang 2014. Inzwischen hat das Reha-Zentrum hier seinen Betrieb aufgenommen. Bild: FAV
Der schnöde Bauzaun ist einer bunten Bemalung gewichen, die die Themen Hören und Sehen kunstvoll thematisiert. Foto: HDL

(15.04.2014) Am 28. März wurde das Rehabilitationszentrum in Recife eingeweiht. Lions, die Stiftung RTL, die Christoffel Blindenmission (CBM) sowie das Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ) haben zusammen mit der lokalen Stiftung Altino Ventura den Bau ermöglicht. Der Betrieb wurde bereits aufgenommen – bis zu 7.000 Kinder können hier jährlich individuell behandelt werden.

„Menina dos olhos“ ist der Name des Rehabilitationszentrums, was übersetzt „Pupille“, aber auch „Augenmädchen“ bedeutet – ein schönes Symbol für die vielen seh- und mehrfachbehinderten Kinder, die hier künftig die Therapie bekommen werden, die sie benötigen. Langfristig soll mit der Einrichtung die Lebenssituation der von Blindheit oder Mehrfachbehinderung  betroffenen Kinder aus armen Familien im Nordosten Brasiliens, dem Armenhaus des Landes verbessert werden. Rund 60 Prozent der 24 Millionen Bewohner lebt hier in Armensiedlungen, den Favelas.

2011 waren die Lions mit dem Projekt beim RTL Spendenmarathon angetreten. Das inzwischen bewährte Prinzip der Vervielfachung von Lions-Eigenmitteln durch Stiftung RTL und BMZ wurde hier aus der Taufe gehoben.

In verhältnismäßig kurzer Zeit konnte das Gebäude nun fertiggestellt werden. Der Weiterbau zur kompletten Augenklinik mit Ambulanz, Laboren und Hornhautbank wird nun durch öffentliche brasilianische Mittel finanziert werden.

Projektpartner vor Ort ist die Stiftung FAV (Fundação Altino Ventura). Sie leistet seit 1986 in Recife augenmedizinische Dienste. Die Stiftung arbeitet als Partner des öffentlichen Gesundheitswesens, erfreut sich in Fachkreisen eines exzellenten Rufs und erfährt Unterstützung durch viele ehrenamtliche Mitarbeiter.

Projektfortschritt „Lichtblicke für Kinder in Brasilien“

Hinter dem Bauzaun tut sich etwas...im September besuchte das HDL die Baustelle in Recife (Foto: HDL)
Hätten Sie es wiedererkannt? Auf der einst grünen Wiese werden derzeit umfangreiche Tiefbauarbeiten durchgeführt. (Foto: HDL)
or Ort wurden die Pläne gesichtet...
Viele wartende Patienten ein gewohntes Bild für die Mitarbeiter der FAV in der alten Klinik.
Die Behandlungsräume müssen dringend vergrößert werden. (Fotos: HDL)
Outreach-Einsatz in den Favelas, ein spielerischer Umgang ist bei der Erfassung und Untersuchung von Kindern wichtiger Bestandteil der Arbeit der Helfer. (Foto: HDL)

(08.11.2012) Bald ein Jahr ist vergangen, seit über zwölf Millionen Zuschauer an den Fernsehbildschirmen verfolgen konnten, wie dramatisch die Situation der armen Bevölkerung im Nordosten Brasiliens ist und wie engagiert Lions sich für die Ärmsten der Armen einsetzen. Nach diesem einen Jahr ist das Projekt, das auf eine Laufzeit von vier Jahren ausgelegt ist, natürlich nicht „fertig“. Aber die Fortschritte sind erkennbar, der Bau des Reha-Zentrums ist in vollem Gange.

Da das Zentrum Teil eines großen Klinikkomplexes mit Tiefgaragen sein wird, waren vor allem die Erd- und Fundamentarbeiten für das gesamte spätere Gebäude vorab zu erledigen. Erst danach konnte der eigentliche Bau des neuen Rehazentrums für blinde und mehrfachbehinderte Kinder beginnen – finanziert von den Deutschen Lions und RTL.  Die Freigabe der Mittel erfolgt – wie die Umsetzung der Projektbestandteile – in einzelnen Abschnitten und immer gemäß den Fortschritten. Auf einer Kontrollreise im September 2012 überzeugten sich Geschäftsführung und Vorstand des Hilfswerks der Deutschen Lions persönlich vom Stand der Dinge des Projektvorhabens.

Nachhaltige Finanzierung – Hand in Hand mit lokalen Trägern

Um mehr kleinen Patienten helfen zu können und keine blinden und sehbehinderten Kinder ohne geeignete Reha-Maßnahmen nach Hause schicken zu müssen, wird mit den Spenden der Lions diese neue Klinik in Recife gebaut. Das Grundstück stellt die Stiftung „Fundacion Altino Ventura“ (FAV) zur Verfügung. Als erstes soll das Reha-Zentrum für blinde und mehrfachbehinderte Kinder fertiggestellt werden, womit effektive Hilfe für 7000 kleine Patienten mehr im Jahr gewährleistet werden kann. Der Weiterbau zur kompletten Augenklinik mit Ambulanz, OPs, Station, Laboren und Hornhautbank wird schließlich durch öffentliche Mittel finanziert werden.

Erste Ergebnisse sichtbar

Im letzten Jahr wurde weniger Outreach-Arbeit gemacht, denn zunächst müssen die Voraussetzungen und Kapazitäten geschaffen werden, um die neu erfassten Patienten auch behandeln zu können. Die Statistiken der Lions-Partner vor Ort zeigen allerdings schon jetzt hoffnungsvolle Anstiege in der Zahl der operierten und behandelten Kinder. Die Zahl der Operationen hat sich fast verdoppelt (Katarakt, ROP und andere Erkrankungen).

Bis heute beläuft sich die Spendensumme für Brasilien auf über 600.000 EUR rein (500.000 waren geplant). Die Teilnahme am RTL-Spendenmarathon 2011 war nicht nur öffentlichkeitswirksam sondern brachte das Projekt auch finanziell ganz nach vorne. Die Überschüsse aus der Spendenaktion der Lions, machen es möglich und erforderlich, die „Lichtblicke für Kinder in Brasilien“ auszuweiten.

Ab 2012 wird, wiederum mit 75 % Zuschuss vom Bundesministerium, die Schaffung einer Augenklinik und die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften der Gesundheitsdienste in Fortaleza, im Bundesstaat Ceará als zusätzliches Vorhaben angegangen. Die Laufzeit dieses Projekts in Fortaleza ist auf 4 Jahre angelegt, von 2013-2016.

Lions- Hilfe aus Deutschland und vor Ort im Zusammenschluss

Die Lions-Hilfe für Brasilien kann an bestehende Strukturen lokaler Lions anknüpfen. Die Stiftung FAV, Fundacion Altino Ventura, hat sich im Großraum Recife der Problematik angenommen und arbeitet seit 1986 im augenmedizinischen Dienst. Die Stiftung arbeitet als Partner des öffentlichen Gesundheitswesens, erfreut sich in Fachkreisen eines exzellenten Rufs und erfährt Unterstützung durch viele ehrenamtliche Mitarbeiter.

Dr. Liana Ventura ist die Präsidentin der FAV, Schwiegertochter des Stiftungsgründers und eine der wenigen pädiatrischen Augenärzte in Brasilien. Als Spezialistin für Kinderaugenheilkunde hat sie mit der Gründung eines kleinen Rehabilitationszentrums für blinde und mehrfachbehinderte Kinder einen wichtigen Schritt besonders für die kleinen Patienten gemacht. Inzwischen herrscht dort großer Andrang, denn durch die Outreach-Arbeit sind mehr und mehr Patienten auf die Möglichkeit der Hilfe durch die Stiftung FAV aufmerksam geworden, immer mehr Bedürftige kommen zur Klinik um sich behandeln zu lassen.

Menschenmassen verhindern effiziente Abläufe, manche Untersuchungen können nur an einzelnen Tagen durchgeführt werden. Die Wartezeit für eine Operation betrug bisher bis zu 8 Monate.

Die Hintergründe

Obwohl Brasilien zu den Schwellenländern gehört, ist die Region Recife im Nordosten das Armenhaus des Landes und die Lebenssituation der Menschen dort gleicht der in den ärmsten Ländern unserer Erde. Etwa 60 % der städtischen Bevölkerung lebt in Armut in den Armenvierteln der Stadt Recife, den sogenannten Favelas. Ein Großteil davon sind Kinder und Jugendliche, die unter einfachsten Bedingungen leben und keinerlei Unterstützung vom Staat erhalten.

Dank des großen Engagements der deutschen Lions, die im Vorfeld des RTL-Spendenmarathons deutschlandweit Spendenaktionen und Activitys durchführten und es schafften, in kürzester Zeit eine halbe Million Euro zu sammeln, konnte in 2011 der Startschuss für das umfangreiche, 1.5 Millionen schwere Lions-Projekt „Lichtblicke für Kinder in Brasilien“ fallen. Eine halbe Million Spenden der deutschen Lions wurden von „Stiftung RTL – wir helfen Kindern“ verdoppelt. Auch das BMZ bezuschusste Teile des Projekts, wodurch das Gesamtvolumen von 1,5 Millionen zustande kam.

SightFirst - Erweiterung des Lions-Projekts „Lichtblicke für Kinder in Brasilien“

 

(18.11.2011) Blindheit vorbeugen – Blinde heilen und rehabilitieren: Diesen Schwerpunkt haben sich die Lions international gesetzt und mit der Langzeitactivity SightFirst hat er besondere Gestalt angenommen.

Stark betroffen von Blindheit sind arme Menschen, da sie meist nicht für ihren Lebensunterhalt sorgen können und vielfach ausgegrenzt werden. Damit seh- und mehrfachbehinderte Kinder einen Weg aus diesem Kreislauf der Armut finden und sich eine bessere Zukunft aufbauen können, stehen sie im Fokus des neuen SightFirst-Projektes „Lichtblicke für Kinder in Brasilien“.

Entwicklung in Stufen

Bereits im Januar diesen Jahres begann der erste Projektteil für das Lions-Projekt „Lichtblicke für Kinder in Brasilien“. Mit knapp 200 000 Euro Eigenanteil konnten die deutschen Lionsfreunde das Projekt anstoßen und eine Förderung von 500.000 Euro vom BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) erhalten.
Dadurch, dass das Projekt bereits so weit geplant und festgeschrieben war, konnten sich das HDL damit im Sommer bei RTL bewerben – mit einer erweiterten Projektplanung. Die zusätzlichen Mittel machen es nun möglich auch die zweite Projektstufe zu realisieren, dazu werden die weiteren 300.000 Euro aus den Spenden der Lionsfreunde sowie der RTL-Zuschuss in Höhe von 500.000 Euro verwendet. Insgesamt ergibt sich also ein Gesamtvolumen von 1,5 Millionen Euro.

Gemeinsam für ein großes Ziel

Verwendet werden die Gelder zum Bau und Ausbau des Rehazentrums in Kooperation mit den Lions vor Ort, der lokalen gemeinnützigen Stiftung Fundação Altino Ventura (FAV) und der Christoffel-Blindenmission (CBM). Sie bilden den Grundstock für einen größeren gemeinnützigen Klinikkomplex. Nach der Anschubfinanzierung der deutschen Lions wird sich der brasilianische Staat am weiteren Ausbau beteiligen. Dadurch kann die größte Augenklinik Südamerikas entstehen, in der auch medizinisches Fachpersonal ausgebildet wird.

Nähere Informationen erhalten Sie hier:

Präsentation „Lichtblicke für Blinde“ in Brasilien

...und bei:

Carola Lindner

Tel. +49(0)611-9915480

c.lindner(at)lions-hilfswerk.de

Das Lions-Projekt „Lichtblicke für Kinder in Brasilien“

(06.09.2011) Reha-Zentrum in Recife geplant / Kindern soll Augenlicht bewahrt werden

Mit diesem Projekt möchten die Lions folgendes erreichen: Augenkranke und von Erblindung bedrohte Kinder sollen rechtzeitig medizinisch behandelt werden, damit ihnen das Augenlicht bewahrt werden kann. Langfristig soll die Lebenssituation der von Blindheit oder Mehrfachbehinderung  betroffenen Kinder aus armen Familien im Nordosten Brasiliens, dem Armenhaus des Landes verbessert werden. Rund 60 Prozent der 24 Millionen Bewohner lebt hier in Armensiedlungen, den Favelas.

Dafür werden die deutschen Lions mit ihrem Partner, der Christoffel-Blindenmission ein Reha-Zentrum in der Stadt Recife im Nordosten Brasiliens errichten, in dem die Kinder zeitnah behandelt und rehabilitiert werden.

Die gegenwärtige Versorgung mit augenmedizinischen Diensten ist im Nordosten Brasiliens völlig unzureichend. Der Bedarf hingegen ist sehr hoch – in der Region leben etwa 700.000 Menschen mit einer Sehbehinderung, die Zahl der blinden Kinder liegt bei 42.000. Kinder haben hier ein besonders hohes Risiko zu erblinden, da sie unter schlechten hygienischen Bedingungen leben, eine schlechte Ernährungssituation und keinen Zugang zu ärztlichen Diensten haben. Immer noch erblinden zu viele Kinder am Grauen Star und können nie eine normale Schule besuchen oder einen Beruf erlernen.

Durch Prävention von Blindheit bei Kindern und die Rehabilitation blinder und sehbehinderter Kinder soll deshalb einerseits erreicht werden, dass diese Kinder nicht von Bildung und im Laufe ihres Lebens von der Teilhabe am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben ausgeschlossen werden. Zum anderen wird durch die Prävention von Blindheit und Förderung blinder und mehrfachbehinderter Kinder vermieden, dass andere Familienangehörige, die diese Kinder mit hohem Zeitaufwand versorgen, ebenfalls vom Erwerbsleben ausgeschlossen werden.

Frühzeitige Therapie wichtig

In der Millionenstadt Recife betreibt unser Partner, die gemeinnützige Stiftung Fundação Altino Ventura, eine Augenklinik für Arme. Diese platzt jedoch längst aus allen Nähten. Jeden Morgen bilden sich Schlangen von Patienten. Obwohl sich das engagierte Team bemüht, so viele Menschen wie möglich zu behandeln,  beträgt die Wartezeit für Operationen oft über ein halbes Jahr.
Die frühzeitige Therapie ist jedoch gerade bei Kindern sehr wichtig, da Seh- und Sprachvermögen nur in der frühkindlichen Phase richtig entwickelt und geschult werden können. Im neuen Lions-Reha-Zentrum sollen die Kinder rechtzeitig untersucht und behandelt und später entsprechend ihrer Fähigkeiten gefördert werden.

Damit leistet das Projekt nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Armutsbekämpfung, sondern auch zur Erreichung der Ziele der Initiative Vision 2020 der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Bekämpfung vermeidbarer Blindheit und zur Umsetzung der Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung der Vereinten Nationen. Die Gesamtkosten für das Reha-Zentrum belaufen sich auf 1.500.000 Euro. Das Projekt wird mit 499.998 Euro vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt.

Ursachen von Kinderblindheit

In Südamerika ist die Netzhautablösung bei Frühgeborenen der häufigste Grund für Kinderblindheit; der angeborene Graue Star ist die zweithäufigste Ursache. Frühgeborene können mit ihrer noch nicht vollständig ausgebildeten Lunge noch nicht selbstständig atmen und müssen künstlich beatmet werden. Durch den hohen Sauerstoffdruck kann jedoch die Netzhaut geschädigt werden. Eine unbehandelte Erkrankung führt zur Erblindung, starker Kurzsichtigkeit oder Netzhautablösung. Um die Erkrankung zu heilen, ist eine rasche Laseroperation notwendig. Nur durch rechtzeitige, regelmäßige Reihenuntersuchungen lässt sich die Erkrankung erkennen und Erblindung vermeiden. Jedes fünfte Baby mit geringem Geburtsgewicht ist von Netzhautablösung betroffen, jedes vierte davon erblindet.
Der Graue Star bei Kleinkindern kann entweder angeboren (z.B. durch Röteln in der Schwangerschaft) oder vererbt sein sowie durch Verletzungen entstehen. Mit einer kleinen Operation kann diesen Kindern das Augenlicht wieder geschenkt werden. Die trüben natürlichen Augenlinsen sollten möglichst in den ersten Lebenswochen operativ entfernt werden. Ohne eine solche Operation kann der für das Sehen notwendige Lernprozess des Gehirns nicht stattfinden. Die zweite Operation erfolgt, wenn das Auge mit etwa 20 Monaten ausgewachsen ist. Dabei wird eine künstliche Linse eingesetzt. Diese wird durch eine Brille für Nähe und Weite ergänzt.

Damit operierte Kinder das Sehvermögen wieder erlangen, müssen sie zusätzlich in einem Reha-Zentrum das Sehen erlernen. In den Fällen, in denen eine vollständige Heilung nicht möglich ist, erhalten die Kinder und ihre Familien Schulungen im Umgang mit Sehhilfen und erlernen, wie sie trotz des geringen Sehvermögens ein weitgehend selbstständiges Leben führen können.
Der Schwerpunkt der Rehabilitation liegt auf Frühgeborenen, Säuglingen und Kleinkindern, da bei ihnen die größten Chancen bestehen, das Sehvermögen wiederherzustellen.

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Lions-Hornhautbanken spielen eine wichtige Rolle bei der Erhaltung der Sehkraft. Lions unterstützen seit vielen Jahren die Arbeit von Hornhautbanken. Weltweit gibt es 53 offizielle Lions-Hornhautbanken, in Deutschland fördern und unterstützen Lions derzeit fünf Hornhautbanken.

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Vier thematische Schwerpunkte sind von Lions Clubs International (LCI) für alle Projekte von heute bis  zum Jubiläumsjahr vorgegeben. Zusätzlich zu lokalen Activitys unterstützen Lions Clubs in Deutschland bundesweite Projekte für ein großes Ziel: 100 Millionen Menschen helfen! "Lichtblicke für Kinder" ist der Löwenanteil der deutschen Lions für den Bereich "Vision - Augenlicht"

SightFirst ist ein Lichtblick für Blinde

Weltweit sind ca. 39 Millionen Menschen sind blind, 217 Millionen sehbehindert, davon leben rund 89 Prozent in Entwicklungsländern. Durch Prävention, rechtzeitige Diagnose und Behandlung von Augenerkrankungen, könnte mehr als 75 Prozent der betroffenen Menschen geholfen werden. Mit der internationalen Langzeitactivity SightFirst engagieren sich die Lions seit Jahren erfolgreich im Kampf gegen vermeidbare Blindheit.