Hochwasserhilfe – Viel (Aufräum)arbeit!

Die freiwilligen Helfer des Team des Sozial- und heilpädagogischen Zentrums e.V. in Zeitz freuen sich über die Lions-Hilfe (Foto: SHHZ, Zeitz)

(29.08.2013) Seit Versand des Spendenaufrufs im MD-111 sind über 500.000 Euro Spenden beim Hilfswerk der Deutschen Lions e.V. eingegangen! Herzlichen Dank an alle Spender!

Über die Vergabe der Gelder wird anhand der eingehenden Anträge, wöchentlich im HDL und dem Hochwasserkomittee des MD-111 abgestimmt. Vielen Anträgen wurde schon zugestimmt, die Auszahlung erfolgt immer innerhalb einer Woche.  Allmählich erreichen das HDL die ersten Berichte von den Instandssetzungsmaßnahmen. Vor den eigentlichen Arbeiten muss mit fleißigen Helfern aufgeräumt, Schutt und unbrauchbar gewordene Einrichtung, Teppiche und Inventar weggeschafft werden. Vielerorts müssen dann die Gebäude erst wochenlang getrocknet werden, bevor mit den eigentlichen Sanierungsarbeiten begonnen werden kann.

Wochenlange Aufräumarbeiten

Nach der Trocknung ist es dennoch nicht immer möglich sofort mit den Aufbau- und Sanierungsmaßnahmen zu beginnen, da die Handwerker überlastet sind und den zahlreichen Aufträgen kaum nachkommen können. Bis alles wieder so ist, wie vor dem Hochwasser, kann es für viele Betroffene noch wochen- oder sogar monatelang dauern. Und dennoch zählen sie noch zu den Glücklichen, denn mancherorts ist das Ausmaß der Zerstörung so groß, dass sich eine Rückkehr in die zerstörten Gebäude, Wohn- und Gewerbehäuser oder auch landwirtschaftlichen Betriebe gar nicht mehr lohnt. 

Dank der großzügigen Spenden der Lions, konnte das Komitee "Lions-Hochwasserhilfe" viele Menschen mit einer Hilfszusage Hoffnung schenken. Herzlichen Dank an alle, die die Hochwasserhilfe der Lions unterstützt haben!

Oft sind die Aufräumarbeiten sehr arbeitsintensiv und langwierig
Containerladungen mit Schutt und Sperrmüll müssen weggeschafft werden
Die Trocknungsgeräte arbeiten auf Hochtouren (Fotos: SHHZ, Zeitz)

Hochwasser 2013 – Wir helfen helfen!

Aufräumarbeiten in Passau (Bild: Bayerisches Ministerium für Umwelt und Gesundheit)

(24.06.2013) Hochwasserhilfe in Deutschland. Wie können Lions Clubs vor Ort helfen?

Zunächst möchten wir schon einmal allen danken, die schon bis heute für die Hochwasserhilfe der deutschen Lions gespendet haben! Damit Ihre großzügigen Spenden auch schnell und unbürokratisch den betroffenen Menschen zugutekommen, informieren wir Sie hier, wie die Lions Clubs gemeinsam mit den Betroffenen vor Ort Zuschüsse beantragen können.

Das Hilfswerk der Deutschen Lions e.V. (HDL) hat ein zentrales Spendenkonto für die Hochwasserhilfe der deutschen Lions eingerichtet. Über die Vergabe der eingegangen Spenden entscheidet ein vom Governorrat eingerichtetes Komitee. Um den betroffenen Menschen in den Hochwassergebieten in Deutschland so schnell und unbürokratisch wie möglich Hilfe zukommen zu lassen, sind die Lions Clubs vor Ort gefragt. Jeder Lion, der über lokale Kenntnisse in den Hochwassergebieten verfügt, kann auf Betroffene zugehen oder sich in einem lokalen Komitee einbringen und die Hilfsbedürftigen bei der Antragsstellung an das Hochwasserkomitee des MD unterstützen und betreuen. Der Zuschuss aus dem Lions-Hilfsfonds kann entweder an das eigene Hilfswerk oder den Förderverein des Lions Clubs vor Ort ausgezahlt werden oder direkt an die Betroffenen.

Um faire und gerechte Hilfe leisten zu können, spielt die persönliche Einschätzung der Situation der Betroffenen durch die verantwortlichen Lions vor Ort eine wichtige Rolle. Die Fragen des Antrags sollten so vollständig und ausführlich wie möglich beantwortet werden, um das Vergabeverfahren fair zu gestalten. Das MD-Komitee entscheidet über eine Hilfszahlung nach Einschätzung der engagierten Lions vor Ort, der eigenen Bewertung und nach Aktenlage. Abschließend prüft das HDL, zahlt aus und informiert die verantwortlichen lokalen Lions über die nötigen Nachweis- und Dokumentationspflichten.

Rekord-Hochwasser in Deutschland

Die Webcam in Passau ist zur Zeit offline, sie zeigte zuletzt deutlich das Ausmaß der Fluten. (Bild: webcams.passau.de)

(10.06.2013): Seit Ende Mai hält das Hochwasser weite Teile Deutschlands in Atem. Die Nachrichten überbieten sich täglich mit traurigen Rekordmeldungen von Pegelhöchstständen der Flüsse, vielerorts verursachen die anhaltenden ergiebigen Niederschläge gemeinsam mit dem Druck der Wassermassen ein Aufweichen der Deiche und Dämme.

In zahlreichen Regionen, Landkreisen und Städten wurde Katastrophenalarm ausgelöst. Derzeit ist die Lage vor allem entlang der Elbe kritisch, in Magdeburg brach am Wochenende ein Damm unter dem Druck des Wassers von Elbe und Saale und zwang viele Menschen zur Flucht vor dem Wasser. In den Gebieten, wo die Pegelstände langsam wieder sinken, sehen sich die Menschen mit dem ganzen Ausmaß der Schäden an ihrem Hab und Gut konfrontiert. Nicht selten ist ihre Existenz bedroht.

Laut Deutschem Wetterdienst, ist eine Entspannung der Wetterlage nicht in Sicht. Weiterhin werden Unwetter, schwere Regenfälle und Gewitter im Südosten und in der Mitte Deutschlands erwartet. Besonders die großen Niederschlagsmengen in kurzer Zeit machen den Experten Sorgen, da sie die Böden weiter aufweichen und die Pegelstände durch weitere Dammbrüche vielerorts schnell ansteigen könnten. Viele tausend Helfer bleiben weiterhin in Alarmbereitschaft.

Hochwasserkatastrophe in Deutschland – Lions helfen

(05.06.2013) Seit knapp einer Woche hoffen die Menschen in  Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Bayern, dass es endlich aufhört zu regnen. Innerhalb weniger Tage haben anhaltende Niederschläge die Flüsse der Regionen, wie Elbe und Donau, in reißende Ströme verwandelt.

In Passau wurde der höchste Pegelstand der Donau seit 500 Jahren gemessen. In vielen Landkreisen und Städten wurde der Katastrophenzustand ausgerufen.

Dramatische Situation

Unvorstellbar sind die Auswirkungen für die betroffenen Menschen, ganz besonders für die Bewohner der gefluteten Häuser. Braunes schlammiges Wasser wälzt sich durch die Wohnungen, Hab und Gut wird fortgeschwemmt oder zerstört. Das Wasser klettert teilweise bis in den ersten Stock, die Trinkwasserversorgung, Strom und Telefon mussten abgestellt werden. Viele Menschen harrten, eingeschlossen von Wassermassen, auf ihre Rettung durch Boote und Hubschrauber oder mussten ihre Häuser verlassen und in provisorischen Notunterkünften Zuflucht suchen. Brücken und Straßen werden weggerissen und vielerorts sind historische Gebäude und Kulturgut bedroht.

Fluten hinterlassen Verwüstungen

Während die Pegel einiger Flüsse langsam sinken, steht anderorts der Scheitelpunkt der Fluten noch aus. Besonders in Dresden bangt man vor den nächsten Tagen. Anhaltender Regen könnte die Lage erneut drastisch verschlimmern. Doch auch wenn das Wasser sich zurückzieht, ist für viele Tausend Betroffene nichts mehr so, wie es vorher war.

Diese Menschen brauchen unsere Hilfe. Zeigen Sie Solidarität mit den Betroffenen und spenden Sie für Menschen in Not!

Das Hilfswerk der Deutschen Lions e.V. (HDL) hat eigens für die Lions-Hilfe zur Hochwasserkatastrophe in Deutschland ein Spendenkonto eingerichtet und kümmert sich darum, dass Ihre Spenden sinnvoll verwendet werden. 

Spendenkonto:

Hilfswerk der Deutschen Lions e. V.
Frankfurter Volksbank eG
BLZ.: 501 900 00
Kto.-Nr.: 300 500

Stichwort: „Hochwasserhilfe 2013“

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