Spenden verdoppelt!

HDL-Geschäftsführer Volker Weyel (oben links) mit Charity-Gesamtleiter Wolfram Kons (Mitte) und den Verantwortlichen weiterer Hilfsorganisationen beim Scheckübergabe-Termin am 29.06. in Köln. (Foto: RTL/Frank Hempel)

Alle Lions-Spenden bis zu einer Summe von 500.000 Euro, die für unser Lichtblicke-Projekt in Benin bis zum 23.11.2016 auf unser Spendenkonto eingingen... sind nun offiziell verdoppelt! Mit einem großen Scheck konnte HDL-Geschäftsführer Volker Weyel beim Fototermin bei  "Stiftung RTL - Wir helfen Kindern" in Köln zu Recht strahlen.

Gemeinsam mit Vertretern weiterer teilnehmender Hilfsorganisationen, nahm er am 29.06.2017 den Scheck über die verdoppelte Summe in Empfang. Eine Million Euro können nun in unser großes Lichtblicke-Projekt 2016 in Benin fließen. Stiftung RTL freute sich über die Gelegenheit so viele engagierte Menschen auf einmal begrüßen zu können und sich über ihr Engagement in aller Welt auszutauschen.

Seit der Gründung 1996 hat "Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V." zahlreiche nachhaltige Kinderhilfsprojekte in Afrika gefördert. Seit 2011 nehmen die Lions jedes Jahr mit einem großen Projekt zur nachhaltigen Hilfe für blinde und sehbehinderte Kinder teil und haben den Spendenmarathon bisher jedes Mal erfolgreich absolviert.

Auch 2017 stellen die deutschen Lions wieder ein großes augenmedizinisches Hilfsprojekt für Kinder beim RTL-Spendenmarathon vor. Lesen Sie hier mehr über Lichtblicke für Kinder in Sierra Leone!

Seit der Gründung der "Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V." 1996 werden nachhaltige Kinderhilfsprojekte in Afrika gefördert. Mit mehr als 20 Millionen Euro wurden bereits zahlreiche Projekte, die Ernährung, Gesundheit und Bildung für afrikanische Kinder gewährleisten, unterstützt.


(Quelle: www.rtl.de)

Seit der Gründung der "Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V." 1996 werden nachhaltige Kinderhilfsprojekte in Afrika gefördert. Mit mehr als 20 Millionen Euro wurden bereits zahlreiche Projekte, die Ernährung, Gesundheit und Bildung für afrikanische Kinder gewährleisten, unterstützt.


(Quelle: www.rtl.de)

Den Scheck über die volle Summe von einer Million Euro nahm HDL-Geschäftsführer Volker Weyel gerne für das Lions-Projekt in Empfang. (Foto:RTL/Frank Hempel)

Spendenstand am 24.11.2016: 634.123 €

Spendenbarometer

Geschafft! Danke an alle Spender!

Schon drei Tage vor dem Sendedatum des Spendenmarathon wurde die 500.000 Euro-Marke erreicht! Ein großartiges Ergebnis im sechsten Jahr der Kooperation mit "Stiftung RTL - Wir helfen Kindern", durch die alle Spenden bis zu 500.000 Euro für "Lichtblicke für Kinder" verdoppelt werden!

Ein großes und herzliches Dankeschön gilt allen Spendern und allen die sich für "Lichtblicke" engagiert haben. Dank Ihrer Hilfe wird nun der Start für ein weiteres augenmedizinisches Großprojekt zur Verbesserung der medizinischen Versorgung von blinden und sehbehinderten Kindern ermöglicht!

Einmal mehr haben die deutschen Lions damit einen echten Löwenanteil zum weltweiten Schwerpunkt des Lions-Engagements, der Bekämpfung von vermeidbarer Blindheit und Armut weltweit geleistet!

Der Governorratsvorsitzende der deutschen Lions Clubs. Lutz Baastrup übergibt den Lions-Spendenscheck am 25.11. gegen 13 Uhr live im Spendenmarathon-Studio. Auch der prominente Pate des Projekts, Lars Riedel, wird dabei sein und eine kurze Reportage über die Situation im Projektland zeigen. Anschließend werden auf der "RTL-Wir helfen Kindern"- Seite auf Facebook Live-Interviews mit den Studiogästen gepostet.

Mehr Details zum Projekt lesen Sie auf dieser Seite weiter unten!

Lichtblicke für Kinder - Benin

Zum sechsten Mal in Folge stellen Lions auch 2016 wieder ein großes kinderaugenmedizinisches Projekt beim RTL-Spendenmarathon vor. In Kooperation mit "Stiftung RTL - Wir helfen Kindern" engagieren Lions sich Jahr für Jahr seit 2011 in einem anderen Land, wo es an Behandlungsmöglichkeiten für Kinder fehlt.

Wenn bis zum 24. November 2016 die Spendensumme von 500.000 Euro erreicht wird, wird die Vervielfachung der Spenden auf ein
Gesamtvolumen von 1,5 Millionen Euro für "Lichtblicke für Kinder" möglich!

Bereits fünfmal stellten prominente Projektpaten das Engagement der Lions und die Situation vor Ort mit einem kurzen Filmbeitrag dem TV-Publikum beim RTL-Spendenmarathon vor. (Bilder: HDL, CBM, RTL)

Seit 2011 haben Lions mit je 500.000 Euro Spenden pro Jahr ein Gesamtprojektvolumen von 1,5 Millionen Euro für jedes einzelne Projekt erreicht. Möglich wird das durch die Verdoppelung aller bis Sendebeginn eingegangenen Spenden (bis 500.000 Euro) und durch weitere Zuschüsse des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

100 Jahre Lions - Unser Löwenanteil für Augenlicht!

2017 wird Lions Clubs International (LCI) 100 Jahre alt. Zum Jubiläum hat LCI für alle Lions-Activitys bis 2017 vier thematische Schwerpunkte weltweit gewählt. Das Ziel: 100 Millionen Menschen helfen!
Unser Ziel für den Bereich "Augenlicht": In jedem Jahr bis zum Jubiläum (2015, 2016, 2017) in einem weiteren Land Lichtblicke schaffen!

Augenmedizinische Versorgung (für Kinder) im Benin:

Das "Wartezimmer" am HOSAT in Parakou im Zentral Benin.
Im OP können bislang nur Erwachsene operiert werden, vor allem an geeigneten Narkosegeräten und Fachwissen zur Kinderanästhesie fehlt es derzeit. (Fotos: CBM)

Das Projektland

Die Republik Benin liegt in Westafrika und grenzt im Norden an Burkina Faso, im Osten an Nigeria und im Westen an Togo. Benin hat ca. 10,6 Millionen Einwohner auf einer Fläche von 112.000 km², was etwa einem Drittel der Fläche Deutschlands entspricht. Benin belegt Rang 165 des Human Development Index der Vereinten Nationen. Die Kindersterblichkeit der unter 5-Jährigen liegt bei 59 von 1000 Lebendgeburten. Medizinische Behandlung, Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen kann sich insbesondere die ärmere Bevölkerung – oft schon allein wegen der weiten Wege – kaum leisten.

Kindern muss besonders geholfen werden!

Für Kinder mit Sehbehinderungen und Augenerkrankungen fehlt es an Möglichkeiten zur Vorsorge und Behandlung . Obwohl fast 50% der Bevölkerung Benins unter 18 Jahre alt ist, gibt es bisher im ganzen Land keine augenmedizinische Versorgung speziell für Kinder. Dabei könnte z.B. Patienten die den Grauen Star haben oft mit einfachsten Mitteln geholfen werden.
Grauer Star kann durch eine Operation geheilt werden. Doch eine Augen-Operation bei Kindern zur Entfernung der Trübung der Linse erfordert einen höheren Aufwand als bei Erwachsenen. Schon die Voruntersuchung und Diagnose dieser und anderer Augenerkrankungen gestaltet sich schwieriger, da Kinder nicht in der gleichen Weise mitarbeiten können wie ein erwachsener Patient. Die Operationen müssen, anders als bei Erwachsenen, unter Vollnarkose durchgeführt werden.

Hier helfen wir!

Im Zentral-Benin, in Parakou, liegt das Krankenhaus Hopital Ophthalmologique St. André de Tinré (HOSAT). Es ist nicht nur Anlaufstelle für die Bevölkerung Benins im nördlichen Teil des Landes, sondern behandelt auch viele Patienten aus den Nachbarländern Nigeria, Niger und Togo. Dadurch führt das Krankenhaus insgesamt eine hohe Zahl von Operationen pro Jahr durch (+/- 4000).

Es gibt zwei Augenärzte im Hopital St. André, einer davon wurde mit Unterstützung des Lions-Partners CBM (Christoffel-Blindenmission) in Tansania in Kinderaugenheilkunde weitergebildet.
Doch bisher fehlt es dem Krankenhaus an geeigneten Räumen, Geräten und essentieller Ausstattung sowie Verbrauchsmaterialien zur Untersuchung, Behandlung und Operation von Kindern.

Das Projekt:

HDL-Geschäftsführer Volker Weyel mit dem Leiter des CBM-Regionalbüros West-Afrika Michael Kirumba 2012 in Togo. (Foto: HDL)

Mit der Erweiterung und Renovierung eines bestehenden Augenkrankenhauses sowie der Ausstattung mit den benötigten Geräten und Materialien, soll es zukünftig auch im Benin möglich werden, Kindern durch eine lichtbringende Operation ihr Augenlicht zu schenken!

Für die notwendige Vollnarkose wird medizinisches Fachpersonal in Kinder-Anästhesie weitergebildet. Außerdem wird eine sogenannte „Low-Vision“-Abteilung eingerichtet und Mitarbeiter geschult, die sich vor allem um Patienten mit starken Sehbehinderungen kümmern und im Zusammenspiel mit einer neuen optischen Werkstatt die Ausstattung mit der passenden Sehhilfe sicherstellen werden.

Damit insbesondere die kleinen Patienten mit den neuen Möglichkeiten und Angeboten erreicht werden, wird ein Erfassungs- und Überweisungssystem aufgebaut. Die Schulung von Gemeindegesundheitshelfern und die Nutzung bereits bestehender lokaler Strukturen des Gesundheitswesens, sollen außerdem sicherstellen, dass sich wertvolles Wissen über Vorsorge und Prävention von Augenkrankheiten weit verbreitet.

Um eine Chance auf Bildung und eine bessere Zukunft zu haben, müssen auch blinde und sehbehinderte Kinder zur Schule gehen. Teil des Projekts ist daher auch die Renovierung einer Blindenschule, sowie die Weiterbildung des Lehrpersonals in Parakou.

Bewährte Partnerschaft

Unser Kooperationspartner, die CBM, sorgt für die Umsetzung des Projekts vor Ort. Von Togo ("Lichtblicke" 2012)  aus unterstützt Dr. Irmela Erdmann, deutsche Augenärztin und CBM-Fachberaterin, die Projektplanung und steht den Partnern vor Ort beratend zur Seite.

Dreharbeiten für "Lichtblicke"

HDL-Vorstand Heinz-Joachim Kersting und der Direktor der Klinik erklären die Pläne des Projekts. (Foto: HDL)
Adam (8 Jahre) leidet an beidseitigem Grauen Star seit frühester Kindheit. (Foto: HDL)
Der Schlafsaal im "Centre des Aveugles" - Internat und Blindenschule zugleich. (Foto: HDL)
Unterricht mit Braille-Schrift. Der Projekpate übt mit. (Foto: HDL)

(05.08.2016) Im westafrikanischen Benin gibt es bisher keine Möglichkeiten, Augenerkrankungen bei Kindern zu behandeln. Die Lage ist noch viel dramatischer: Wissen über Vorsorge in der Schwangerschaft zur Vermeidung von Erblindungen des ungeborenen Kindes, frühe Routineuntersuchungen und damit die rechtzeitige Diagnose und Behandlung von Sehbehinderungen sind nicht verbreitet. Es gibt im ganzen Land nur einen einzigen Kinderaugenarzt: Dr. Alfa Bio Amadou praktiziert an der Augenklinik „Hôpital Ophthalmologique St. André de Tinré“ (HOSAT) in Parakou im Zentralbenin. Den kleinen Patienten, die zu ihm kommen, kann er aber oft nicht helfen, etwa weil es an geeigneten Geräten und Möglichkeiten zur Vollnarkose fehlt.

Ein Bild von der Situation vor Ort

Nach Parakou führte im Juli auch die Reise im Auftrag von „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern“. Gemeinsam mit HDL-Vorstand PCC Heinz-Joachim Kersting und dem prominenten Paten Lars Riedel (Olympiasieger und 5-facher Weltmeister im Diskuswerfen) wurde ein Kurzfilm für die Sendung „RTL-Spendenmarathon“ gedreht. Der Governorratsvorsitzende der deutschen Lions, Lutz Baastrup wird am 24.11.2016 mit Lars Riedel live im Spendenmarathon-Studio das Projekt vorstellen und den Lions-Scheck überreichen.

Mit starken Partnern

Ein wichtiger Partner vor Ort ist die Diözese Parakou, die nicht nur administrative Türen für die Zusammenarbeit öffnete und Träger des Projekts vor Ort ist. Nach einer fast 18-stündigen Anreise per Flug und einer Busreise über Land, waren wir am ersten Abend beim Bischof zu einem gemeinsamen Abendessen eingeladen. Auch mit von der Partie: CBM-Fachberaterin Dr. Irmela Erdmann, die das Projekt eng begleitet und bei den Dreharbeiten mitwirkte, der Direktor der Augenklinik HOSAT, Dr. Paul Ayemonna und Kinderaugenarzt Dr. Amadou.

Adam: Ein typischer Fall

Am ersten Drehtag traf das Team in einem kleinen Dorf, 10 km außerhalb von Parakou auf den kleinen Adam. Er ist acht Jahre alt und vermutlich in seinen ersten Lebensjahren durch einen angeborenen beidseitigen Katarakt (Grauen Star) erblindet. Seine Familie lebt von der Landwirtschaft, sie bauen Gemüse für den Eigenbedarf an und züchten Hühner und Ziegen. Als einziges Kind des Dorfes geht Adam nicht zur Schule. Das Kamerateam filmte Impressionen aus dem Dorfleben und den Besuch von Lars Riedel bei Adam und seinem Vater. Begleitet von Dr. Erdmann untersuchte Dr. Amadou die Augen des Jungen und die Ärzte bestätigten uns, dass Adam, wenn er operiert werden würde, gute Chancen hätte zur Schule gehen zu können. Wird er nicht operierte, hat er wenige Zukunftsaussichten. Er würde sein Leben lang auf fremde Hilfe angewiesen sein, da er sich nicht sicher alleine im Dorf und der ländlichen Umgebung bewegen kann.

Die Blindenschule von Parakou

Am nächsten Tag besuchte die Reisegruppe die Blindenschule von Parakou, die gleichzeitig als Internat fungiert. Hier leben rund 60 blinde oder stark sehbehinderte Kinder, getrennt von ihren oft weit entfernt wohnenden Familien. Weitere 30 ältere Schülerinnen und Schüler leben in dem Zentrum, gehen aber mit Unterstützung der Sozialarbeiter auf normale weiterführende Schulen. Eine Schülerin hat sogar kürzlich das beninische Abitur gemacht. Inklusion gibt es im Benin schon – einfach weil es keine anderen Möglichkeiten gibt. Unser Team wird freundlich empfangen und stolz herumgeführt. Lars Riedel versuchte sich gemeinsam mit zwei Schülern sogar im Braille-Lesen.

Bildung und Hoffnung auf eine bessere Zukunft

Auf dem eingezäunten Areal bewegen sich die Kinder erstaunlich selbstständig. Während sie ohne Hilfe von Gebäude zu Gebäude, treppauf und treppab eilen, kann man sich kaum vorstellen, dass sie blind sind. All diese Eindrücke machen Hoffnung, dass auch für blinde und sehbehinderte Kinder im Benin ein gutes Leben möglich ist. Doch die Schulräume sind teilweise in einem desolaten Zustand und die rund 90 Kinder sind unter einfachsten Bedingungen untergebracht. Es fehlt immer an Lehrmaterial und Personal. Im Rahmen des Lions-Projekts „Lichtblicke für Kinder“ soll die Blindenschule in Parakou renoviert werden und zusätzliche Lehrer ausgebildet werden, damit zukünftig noch mehr Kindern geholfen werden kann.

Große Pläne - Helfen Sie mit!

Der letzte Drehtag fand auf dem Gelände der Augenklinik, HOSAT statt. Die Klinik ist eine gut funktionierende Anlaufstelle für die Behandlung von Augenerkrankungen und Operationen am Auge mit einem großen Einzugsgebiet bis in die Nachbarländer hinein. Aber Kinder können hier bisher nur notdürftig versorgt werden. Die letzten Bilder „schießt“ das RTL-Team auf dem Teil des Klinikgeländes, auf dem die neue Kinderaugenstation mit OP und Bettentrakt entstehen soll. PCC Heinz-Joachim Kersting, Dr. Irmela Erdmann und Klinikdirektor Dr. Paul Ayemonna erklären für Projektpate und die künftigen Zuschauer des Films wie das neue Gebäude geplant ist.

Helfen Sie, dass diese Pläne realisiert werden können!

 

 

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Materialien für die Spendenwerbung:

Werben Sie für unser großes Lions-Projekt 2016! Hier finden Sie laufend aktualisierte Bericht und Materialien zu "Lichtblicke für Kinder im Benin", die sie für die Spendenwerbung verwenden können:

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Spendenkonto:

Hilfswerk der Deutschen Lions e. V.
Frankfurter Volksbank eG
IBAN: DE83 5019 0000 0000 3005 00 (DE83501900000000300500)
BIC: FF VBD EFF (FFVBDEFF)

Stichwort: Lichtblicke