Sanierung und Erweiterung der Augenklinik Tororo

- In der Optikerwerkstatt der Klinik wird einem Patienten eine neue Brille angepasst.
Die Erweiterung und Sanierung der Augenklinik Tororo in Ruanda gehört zu den letzten großen deutschen Lions-Projekten, das noch aus Spenden der SightFirst I-Kampagne finanziert wurde. Nach einer Laufzeit von zwei Jahren, konnte es 2008 erfolgreich abgeschlosssen werden. Die zuvor sehr überlastete Augenklinik kann nun eine größere Anzahl an Patienten behandeln. Auch die Qualität der Behandlungen konnte erheblich verbessert werden.
Die Klinik versorgt nun mit über 50 Mitarbeitern, drei bis vier Ärzten und einer mobilen Operationseinheit Patienten im Umkreis von 150 Kilometern. Jedes Jahr werden über 3.300 Augen-Operationen durchgeführt. Der Anteil an Operationen an Kindern konnte bereits 2006 von 10 auf 15 Prozent gesteigert werden. Regelmäßig werden die Mitarbeiter geschult und weitergebildet. Fachlich eng begleitet wird die Klinik durch Lions-Freund Dr. Schiller vom Lions Club Glauchau, der in zahlreichen Auslandseinsätzen die Schulung des Personals weiterhin begleitet und schwierige Augenoperationen selbst durchführt.
Zum Klinikkonzept gehört auch eine umfassende Gesundheitsaufklärung der Bevölkerung durch Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit, das die Klinik sowohl in den eigenen Räumen als auch bei Außeneinsätzen verstärkt anbietet. In der klinikeigenen Optikerwerkstatt werden zudem Brillen repariert und den Patienten geeignete Modelle angepasst. Die bescheidenen Einnahmen der Optikerwerkstatt ermöglichen auch die Behandlung von bedürftigen Patienten, die zum Beispiel nur mit einem Huhn bezahlen können.
Lesen Sie hier den kompletten
Projektbericht Augenklinik Tororo, Uganda 2006-2008

